Kurzvorstellung

Wer seid ihr?

Wir sind Katrin Mentzel (links im Bild) und Katrin Winter (rechts im Bild). Wir arbeiten beide als Ausbildungsbegleitung bei der Handelskammer Bremen / Bremerhaven.

 

 

 

 

Was macht ihr als Ausbildungsbegleiterinnen?

Unsere Kernaufgaben sind die Begleitung und Unterstützung in der Ausbildung für Betriebe und Auszubildende, um Ausbildungsabbrüche zu verhindern. Betriebe, Auszubildende oder Ausbildungsberater kontaktieren uns sobald erste Schwierigkeiten in der Ausbildung erkennbar werden. In der Praxis bedeutet das, dass dann Azubi und Ausbildungsleiter zusammensitzen und wir die neutrale Stelle sind, die zuhört und schaut: Wen können wir wie unterstützen? Wie bringen wir die unterschiedlichen Sichtweisen zusammen und wie führen wir sie gemeinsam zu einem Ziel?
 
Das Ziel ist es, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen und im Idealfall für den oder die Auszubildende dann im Betrieb übernommen zu werden. Es ist sehr wichtig, dass beide sich zusammensetzen und offen miteinander sprechen. Wir schaffen dafür einen sicheren Rahmen, indem wir neutral moderieren, Missverständnisse klären und gemeinsam Lösungen entwickeln. So können wir Ausbildungsabbrüche reduzieren und im Bedarfsfall auch Alternativen aufzeigen, etwa die Vermittlung in einen anderen Betrieb, wenn das für den Auszubildenden sinnvoll ist.
 
Je nach Situation reicht manchmal ein Gespräch, in anderen Fällen begleiten wir die Beteiligten über einen längeren Zeitraum hinweg. Wir begleiten auch und besuchen die Betriebe vor Ort, um die Entwicklung einzuschätzen: Wie hat sich die Situation entwickelt? Wo besteht noch Unterstützungsbedarf? Welche Fortschritte gibt es?
 
Ein weiterer wichtiger Teil unserer Arbeit ist die Vernetzung. Wir zeigen auf, welche weiterführenden Unterstützungsangebote genutzt werden können: sei es psychologische, schulische oder sprachliche Hilfe. Wir unterliegen dabei der Verschwiegenheitspflicht. Alles, was uns anvertraut wird, bleibt vertraulich, was wir den Auszubildenden auch schriftlich zusichern. Dies ist besonders wichtig, da es Vielen schwerfällt, offen über ihre Probleme zu sprechen. Erst mit ihrer schriftlichen Zustimmung dürfen wir überhaupt mit dem Betrieb über ihre Anliegen sprechen.

Was hat eure Arbeit mit betrieblicher Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) zu tun?
 

Wir beschäftigen uns mit dem Thema BBNE, weil eine nachhaltige und langfristige Unterstützung in der Ausbildung entscheidend dafür ist, dass Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Soziale Nachhaltigkeit bedeutet für uns, nicht nur kurzfristige Probleme zu lösen, sondern stabile Strukturen zu schaffen, die Auszubildende und Betriebe dauerhaft stärken. Wir schauen gezielt hin: Wo entstehen Schwierigkeiten? Wo können wir unterstützen, damit die Ausbildung gut verläuft? Durch diese Begleitung schaffen wir nachhaltige Rahmenbedingungen für eine gelingende Ausbildung. Langfristig sichern wir damit auch die Fachkräfte von morgen. Eine erfolgreiche, stabile Ausbildung ist die Grundlage für eine starke und zukunftsfähige Arbeitswelt – und genau hier setzt BBNE an.

 

Was ist so gut daran, Azubis im Betrieb zu haben?
 
Azubis bringen frischen Wind in den Betrieb. Sie kommen mit neuen Ideen, einer anderen Sichtweise und modernerem Wissen – und genau dieser Input von außen bereichert jedes Team. Gleichzeitig entwickelt sich die nächste Generation von Fachkräften direkt im Betrieb, angepasst an die eigenen Abläufe, Werte und Arbeitsweisen. Wenn unterschiedliche Generationen zusammenarbeiten, profitieren immer beide Seiten: Die Jüngeren lernen von der Erfahrung der Älteren, während die erfahrenen Mitarbeitenden neue Perspektiven, Motivation und Energie mitbekommen. Durch diesen Austausch entsteht gegenseitiges Verständnis, und es werden Lösungen gefunden, auf die man allein vielleicht nicht gekommen wäre.
 
Kurz gesagt: Azubis stärken den Betrieb heute und sichern ihn für die Zukunft.

Weitere Botschafter:innen

Bergisches Städtedreieck
FARE – Guenther Fassbender GmbH
Bremen
Webmen Internet GmbH