Tim Oberdieck: Für uns ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Früher hatten wir ein Green Team ohne Hierarchien, das Ideen gesammelt hat. Heute brauchen wir das nicht mehr. Unsere Unternehmenskultur ist so weit, dass sich alle am Thema beteiligen können. Wir haben eine Ideenwand, an der unsere Mitarbeitenden Hinweise oder Aufgaben anbringen und auch erledigen können. Für uns ist das relativ einfach und normal, dass alle etwas dazu beitragen können. Wichtig ist uns, dass nachhaltiges Handeln ein laufender Prozess bleibt: Hinterfragen, Feedback erhalten und verbessern. Besonders die soziale Nachhaltigkeit wird in vielen Unternehmen vernachlässigt, weil sie vermeintlich zu viel kostet. Für uns ist sie selbstverständlich und die Basis für unser Unternehmen: Gesundheit der Mitarbeitenden, gute Dienstplangestaltung, Familienfreundlichkeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gleitzeit – all das gehört für uns zur sozialen Nachhaltigkeit.
Seit über zehn Jahren handeln wir nach dem Motto #grünunterwegs, bereits 2013 haben wir die Green Transformation durchlaufen, begleitet durch energiekonsens, der Klimaschutzagentur des Landes Bremen. Dabei haben wir gelernt, dass Nachhaltigkeit viel mehr als reine Energieeffizienz – bezogen auf Gebäude- und Haustechnik – bedeutet. Deshalb setzen wir nicht nur auf Verhaltensveränderungen im Team, sondern sensibilisieren auch unsere Gäste – und das funktioniert sehr gut. Nicht alle ziehen mit, aber die allermeisten.